...echt erlebt... 

Geheimnisse

Gott ist ein Gott der Kommunikation! Er sprach und es ward die Schöpfung. Er offenbart sich Menschen, redet in der Bibel und Jesus trägt den Titel "Wort Gottes". Natürlich ist die Bibel DAS feste Fundament des Reden Gottes. Aber reicht dieses Reden Gottes aus?

 

Gott redet mit uns wie Liebende es tun! Sie müssen immer wieder sagen und hören: "Ich liebe dich! Ich bin da!"

Kein Bräutigam schenkt am Tag der Eheschließung seiner Geliebten ein gold verziertes Büchlein und erklärt:

"Schatz, immer wenn du eine Frage hast oder wissen willst, ob ich dich noch liebe, schau einfach in das Büchlein, dort steht alles schwarz auf weiß!"

Gott redet übernatürlich:

  • Jesus sagt es sehr klar: "Meine Schafe hören meine Stimme." (Johannes 10,27)

  • Die Schlüsselperson ist der Heilige Geist. 

    • Er redet in Träumen, Visionen und prophetischen Worten (Apostelgeschichte 2,17-18)​

    • Er lehrt Dinge, die die Jünger noch nicht ergreifen konnten (Johannes 16,12-13)

    • Er gibt Kommunikationsgaben (Wort der Erkenntnis, Prophetie, Sprachengebet)

  • Wenn wir die Evangelien und die Apostelgeschichte nicht wie ein Museum betrachten, sondern als Handbücher des christlichen Lebens, sehen wir, dass Christen immer mit dem übernatürlichen Reden rechneten. Sie hatten Träume, Visionen, Eindrücke und verschiedene Offenbarungen.

Hier eine schöne Übung, Gottes Reden wahrzunehmen: Hörendes Gebet

Gott redet:​ Mone H

Wir hatten in unserer Ehekrise 2003 die Leitung in unserer Jugendgruppe abgeben und an das junge Team von Leitern übergeben müssen. Es waren schwere Wochen, in denen wir aber wichtiges lernen mussten. Ich würde die Zeit gern überspringen, aber hier legte Gott das Fundament für unsere Ehe und Reife.

Nachdem wir uns entschieden hatten, in der Nähe von Hamburg zu bleiben und unserer Familie eine Doppelhaushälfte gebaut hatten, stellte sich die Frage, wo wir künftig unser Herz im Reich Gottes investieren sollten. Es schossen uns viele Gedanken durch den Kopf, festsetzen konnte sich aber die Idee der Pfadfinderei. Andreas hatte davon immer geträumt und wir hörten von den Royal Rangers, christlichen Pfadfindern im Bund freier Pfingstgemeinden.

Es war im Frühjahr 2005, als das oben beschriebene Seminar "Hörendes Gebet" in Hamburg angeboten wurde. Wir hörten davon und nahmen neben einigen anderen Fragen vor allem das Thema: "Wo willst du uns haben, Herr?" mit. Wie sollten wir Gottes Willen eigentlich festmachen? Was würden wir hören?

Wir verabredeten, dass wir es als Führung Gottes in die Royal Rangers sehen würden, wenn ein Beter für uns ein Bild am Lagerfeuer hätte. Na, kurz und klar: wir kamen beide aus unseren Sitzungen mit leuchtenden Augen heraus. Für mich hatte tatsächlich eine Frau ein Bild, wie ich am Lagerfeuer sitze. Bei Andi war es genauso.

Die Geschichte ist aber noch nicht zu Ende: Wir gründeten gemeinsam mit einem dritten Bruder den Royal Rangers Stamm in Ahrensburg. Dieser wurde der erste Stammleiter. Wir erzählten ihm unsere Geschichte. Sein Gesicht bekam ein tiefes Staunen. Dann staunten wir, als er berichtete: "Ich habe einmal Jesus in meinem Leben gesehen. Es war, als ich in einer Lederjacke mit ihm an einem Lagerfeuer saß.". 

Wir gründeten den Stamm 362 in Ahrensburg und waren uns sicher, dass wir Gottes guten Weg gehen würden.