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Christsein ist ziemlich wunderbar crazy


Sie haben den Mut, ihre Geschichte zu veröffentlichen. Sogar die Redding-Seite berichtet:



Wir haben in den letzten Tagen das erste Mal wirklich die Chance Bethel nicht nur kennenzulernen, sondern mit zu formen.






Dieses Video stammt von einer Gebetsversammlung an diesem Montag. Wir singen leidenschaftlich „Gott ist gut!“ Alle Parkplätze sind besetzt. In dem 800-Mann-Raum sind über 1000 Leute vieler Nationen und Altersgruppen versammelt.

Wir beten den dritten Abend.

Am Samstagmorgen hörte die zweijährige Tochter eines jungen Pastorenehepaars auf zu atmen. Die Leitung fragte die Eltern, ob die Gemeindefamilie trauern oder kämpfen soll. Wir haben ähnliche Situationen schon um uns herum erlebt und sind erstarrt. Die Welt steht still. Die Eltern sind für kämpfen.

Wir sind zur ersten Gebetsnacht um 20.30 gekommen und haben den Raum mit 300 Leuten gefüllt vorgefunden. Leidenschaftliches Gebet: die Atmosphäre nicht Klagen, nicht „wie kannst du das nur zulassen?“, nicht Zweifeln, sondern staunender Lobpreis und Kooperation mit dem, der das Leben ist und unser Glück mehr wünscht als wir selbst. Kein schamvolles Austesten, sondern kraftvolle Glaubenseinheit. Keine Angst vor Scheitern oder enttäuschten Erwartungen, sondern eine Atmosphäre wie: „Wir wissen, DU bist nur gut und du bist fähig! Wir lieben DICH und erheben DICH! Wir stehen als Familie zusammen und stürmen das Heiligtum. DU hast selbst Tote erweckt, wir kennen zahlreiche Beispiele, manche haben es erlebt: Wir bitten, tue es erneut!“

Um 0.00 Uhr müssen die Moderatoren bitten zusammenzurücken, da sich die Menge fast verdoppelt hat. Die Leiter sind dabei – es ist nicht die Versammlung der „Komischen“ in der Gemeinde, es ist die ganze Familie da. Wir gehen am Samstagmorgen 1.30 Uhr, die meisten bleiben bis 7.00 Uhr.

Am Montag stehen Bill und Beni Johnson in der ersten Reihe. Kein Krampfen, kein Pushing, sie bewundern entspannt Gott. Wir lernen sehr viel. Das ist der Weg zu Durchbrüchen: Gott folgen, auch wenn wir nicht alles verstehen? Bill war oft an derartigen Plätzen: Als er Bethel als Pastor übernahm und Menschen plötzlich im Raum auf den Boden fielen und einfach unkontrolliert zu lachen begannen, verließen mehr als die Hälfte die Kirche. Sie sind wieder zurück. Er würde sagen: „Ach, ich hab schon ein paar Rodeos geritten.“ Diese Kultur zu glauben, wozu die Bibel einlädt, und sich auch so zu verhalten, ist für uns, was wir suchen. Das sind wohoo unsere Leute! Und viele sind weit vor uns. Die Mütter und Väter der Bewegung sehen hier ihre Früchte: eine leidenschaftlich glaubende Familie. Das ist kein Programm, es ist eine Kultur. Sie stehen zusammen, haben Glauben, ehren einander und wollen gemeinsam mehr!

Zum Christentum: Was löst „Bethel Schule für übernatürliches Dienen“ oft aus? Den Gedanken: Kult? Sekte? Komisch? Christsein ist halt ziemlich übernatürlich - juhuu. Und es wird auch nicht leichter zu schlucken, dass zwischen den Totenauferweckungen von Jesus, Petrus und Paulus 2000 Jahre liegen. Wir Christen glauben ziemlich crazy Sachen. Und: die Kirche hat nicht 2000 Jahre bestanden und ist heute die größte Glaubensgemeinschaft der Welt, weil Christen besonders friedliche Lehren, harmonische Regeln oder wohltätige Werke hätten. Menschen sind dem lebendigen Gott begegnet, das ist die Kraft. Paulus würde sagen: „Meine Botschaft bestand nicht in weisen und überzeugenden Worten. Meine Botschaft bestand in der Demonstration der Kraft des Heiligen Geistes.“ 1.Kor 2,4. Gott tut unfassbare Dinge, wir kriegen ihn aber nicht in „unsere Box“.

Ich weiß nicht, ob wir die Auferweckung sehen, wir haben aber die Schönheit und Kraft der Gemeinde Jesu gesehen, boah mega! Es ist möglich und es wächst!

Bill hat uns in seinem Teaching n bissl Einblick gegeben: Er vergleicht die Atmosphäre jetzt mit der vor 20 Jahren als sich Bethel nach Heilung auszustrecken begann. Die Healing Rooms sind weltweit bekannt – ihrer Ergebnisse wegen.

Kurz zu seiner Denke:

1. Wenn ein Kind stirbt, sollten Fragen in uns aufkommen. Wenn nicht, denken wir nicht.

2. Es gibt Fragen, auf die Gott keine Antwort gibt. Das sind Geheimnisse.

3. Ohne Geheimnisse, hättest du keine Chance Vertrauen und Glauben zu entwickeln.

4. Wir sind am Ergebnis interessiert, Gott am Prozess in uns.

5. Erschaffe keine Theologie um Fragen herum, für die Gott die Antworten jetzt nicht gibt.

6. Schmerz entsteht nicht im Kopf, sondern im Herzen.

7. Fragen können ein verwundetes Herz nicht heilen – das kann nur Seine Gegenwart.

8. Fragen sind nicht „schlecht“, solange sie nicht zu Unglauben führen.

9. Wenn wir nicht weiterwissen, schauen wir auf Gott: Wir loben sein gutes Wesen und beten, was wir im Vorbild Jesu sehen.


Oha, wir spüren das Risiko so was zu teilen sehr. Aber sicher können wir in Deutschland hier einiges lernen. Wir gehen heute zur vierten Nacht, Lazarus lässt grüßen.

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