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Coronavirus: Und Gott verzweifelt wieder nicht.

Also der Coronavirus ist jetzt spürbar auch in Kaliforinen angekommen. Wir haben im ganzen Bezirk Shasta County derzeit einen Erkrankten mit Reisegeschichte. Eigentlich geht es uns super, aber die BSSM und auch Aarons Schule stellt jetzt auf online-Betrieb um. Wir sind dankbar, dass wir für Anne einen anderen Rückflug buchen konnten. Ist zwar doof, dass sie derzeit weder Kirche noch Schule erleben kann, aber wir haben genug auf der Pfanne.

Gott ist überall: Er ist in Schönheit und in unseren Krisen.


Die Zeitung „Sacramento Bee“ schreibt kritisch über Bethel: „Es liegt auf der Hand: Wenn etwas wirklich Ernsthaftes passiert wie der Coronavirus, sprechen ihre Handlungen lauter als ihre Worte. Man predigt: Gott ist allwissend und allmächtig und kann, wenn er will, Krankheiten heilen. Aber nur für den Fall: Wascht eure Hände!“


Was für ein ärmliches Gottesbild. Was für ein ärmliches Bild von uns Menschen. Gott hat uns in Seinem Bilde geschaffen, damit wir diese Schöpfung gestalten und schützen. Wir sind begabt und fähig. Er möchte, dass wir Verantwortung tragen und regieren. Ärzte sind einfach genial!


Wenn ich Gott nur in Sonnenzeiten erfahre, werde ich faul und bequem. Und eigentlich: Ich brauche Ihn gar nicht so richtig. Das steht überall in der Bibel: Da sind Wölfe, da ist das Tal des Todes, da sind Wüstenzeiten. In diesen Zeiten wachsen wir. Unser Glaube an den guten Gott nimmt zu, unabhängig von unseren Umständen. Seine Zusage: „Ich bin immer bei euch! Alle Dinge müssen euch zum Besten dienen!“


Christsein bedeutet nicht, dass er uns von schmerzlichen und herausfordernden Erfahrungen fernhält. Das Gegenteil ist richtig: Christen sind dafür bekannt, dass sie solche Situationen gezielt suchen. Sie gehen in Flüchtlingscamps, sie dienen Kriminellen, sie führen Drogenabhängige in Freiheit, kämpfen gegen Menschenhandel und stehen für gesunde Familien. Viele gehen in gefährliche Situationen, weil sie wissen: Gott ist da und da ist auch seine Kraft zu heilen, zu befreien und zu retten.


Gottes Herrlichkeit erschien bei Lazarus, nachdem man vier Tage seinen Tod beweint hatte. Gott führte Jesus für 40 Tage in ein Fasten, damit er dem Teufel widerstehen konnte. Verschiedene Erweckungen in der Kirchengeschichte folgten vernichtenden Katastrophen. Die Azusa-Erweckung 1906 folgte dem Erdbeben von San Francisco. Menschen waren vorbereitet.


Gott ist nicht überfordert in dieser Coronakrise. Viele entdecken Familie und Ehe neu. Sie denken über das Leben, ihre Bestimmung und über Gott nach. Es gibt zahlreiche starke prophetische Worte und eine Menge hungriger Christen: Lasst uns die nächste Welle surfen!


Und noch ein Wort: Wenn ich der Teufel wäre, würde ich sagen (Matthäus 4):

1. „Wenn du wirklich ein Kind Gottes wärst, mach dir keine Sorgen! Du brauchst die Hände nicht zu waschen!“

2. „Wenn du wirklich an Gott glauben würdest, solltest du in Krankenhäuser gehen, die Vorkehrungen ignorieren und für Heilungswunder beten!“

3. „Komm, sei ehrlich: Gott wird hier nicht helfen, du kennst das doch schon! Vertraue dir selbst und deiner Regierung. Das ist es.“

Gott ist da, denn Er ist Gott! Er ist gut und das Licht wird gewinnen – wieder einmal!

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