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Heilungsräume Redding


Heute schreibe ich einmal etwas über die Healing Rooms in Redding, in denen jeden Samstag für Heilung gebetet wird. Wir hoffen, auch hier bald dabei sein zu können: drei Schulungen, dreimal Shadowing und wupp darf man dabei sein.


Wöchentlich reisen hierfür 300 bis 400 Menschen aus aller Welt an. Die Jahresstatistik zählt über 20.000 Menschen, die nach Redding zum Heilungsgebet kommen. Die Idee der Healing Rooms stammt von John G. Lake (1870 – 1935), den Gott für ein gewaltiges Wachstum der übernatürlichen Heilungen gebrauchte. Wir wissen, dass Heilungen in allen Zeiten der Kirchengeschichte passierten – auch von Augustinus, Franz von Assisi und Luther sind solche überliefert, katholische Heilige brauchen mindestens zwei -, dieses Maß ist aber bahnbrechend. John G. Lake wurde von Mahatma Ghandi empfohlen, betete für das Holländische Königshaus und ließ in den Healing Rooms in Spokane (Washington) im Zeitraum von fünf Jahren 100.000 Heilungen medizinisch dokumentieren. Spokane wurde nach der Auswertung einer über sechs Jahre dauernden Untersuchung 1918 als „gesündeste Stadt der USA“ ausgezeichnet. Der Bürgermeister dankte ausdrücklich John G. Lake und seinem Gebetsteam.


Zu Redding: Mein Freund Johnny ist seit einem Jahr im Team der Healing Rooms. Er selbst hat für zahlreiche Heilungen gebetet. Seine erste starke Erfahrung war, als er für eine Frau betete, die schwer an Fibromyalgie erkrankt war. Diese Krankheit wurde bei dieser Frau sogar von der Universität von Chicago als Fallstudie begleitet. Nach dem Heilungsgebet spürte sie Wärme und war geheilt. Johnny selbst hat Heilung am eigenen Leib erfahren. Nach einem Motorradunfall diagnostizierte man bei ihm zwanzig Brüche am rechten Oberarm. Die Ärzte sahen keine Möglichkeit für eine sofortige Operation und stellten den Arm für drei Wochen ruhig. Ohne diese Stütze wäre der Arm einfach nach unten gerutscht, der Oberarmknochen hätte den Unterarm nicht gehalten. Okay, mir war selbst schwindlig bei dieser Geschichte, aber er hat nachts bei jeder Bewegung den Knochen knirschen hören und heftige Schmerzen ertragen müssen. Zwei Tage vor Ende der dreiwöchigen Frist empfing Johnny Gebet. Er spürte starke Hitze im Oberarm und war sich sicher, er ist geheilt. Nun, er nahm die Stütze ab, der Arm hielt. Die Ärzte fanden das bei der Vorstellung im Krankenhaus nicht sonderlich witzig. Nach der Röntgenaufnahme waren sie überzeugt: „Es ist nicht nur so, dass ihr Arm wiederhergestellt ist, die Fraktur ist so verheilt, dass sie sich diesen Knochen nie wieder brechen werden.“


Die Healing Rooms dokumentieren die Heilungen. Unsere Pastorin für Internationals Pam Spinosi ist auch für die Heilungszeugnisse auf der Homepage zuständig. Leider werden nur auszugsweise einzelne Zeugnisse aufgeführt, die internen Dokumentationen sind viel umfassender. Hier aber einmal der Link dazu: https://bethelredding.com/ministries/healing-rooms/testimonies

Pam kann selbst einiges berichten. Sie war selbst dabei, wie Bill ankündigte: „Krebstumore verschwinden jetzt!“. Ihr Sitznachbar fasste sich an den Bauch und rief erstaunt aus: „Mein Tumor ist weg!“ War er tatsächlich.


John, einer meiner drei small group Mitglieder, hat eine solche Erfahrung das erste Mal hier in der BSSM gemacht. Bill kündigte im Unterricht an, dass Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) jetzt geheilt würde und dass einige einen heißen Bauch bekommen würden. John spürte das heftig und verglich es mit Finalgon-Salbe. Das Mädchen, für das er betete, spürte es auch.

Warum ist Heilung so wichtig? Ich glaube, es geht gar nicht in erster Linie um das Gesundwerden. Das ist auch unglaublich wichtig, zumal wenn es um Menschen mit Krebs im Endstadium, Diabetes oder Gehörlosigkeit geht. Es ist aber in erster Linie eine Liebessprache Gottes: Er sieht Menschen, er lehnt sich in diese Schöpfung und verstößt gegen Naturgesetzte. Aus Liebe! Jesus hat alles heil gemacht: Geist, Seele, Körper. Es geht darum, dass Gott sehr erfahrbar ist und Jesus uns mit IHM versöhnt hat. Paulus schreibt: „Siehst du nicht, wie Gottes Freundlichkeit dich zur Umkehr bewegen will?“ Röm 2,4. Gott droht uns nicht und wendet sich nicht enttäuscht von uns ab. Er liebt uns ohne Vorbedingungen. Und diese Liebe und Freundlichkeit muss nach etwas aussehen. Bei Bethels sagt man: „Erlösung bring eine fröhliche Identität hervor!“


Klappt übrigens auch bei Deutschen. Ein guter Bekannter wurde von einer Freundin in die Healing Rooms geschleppt, weil er auch Zöliakie hatte. Immer Sonderessen, nie Pizza, nie Döner, nie Franzbrötchen oder Pfannkuchen. Es passiert im Gebet nichts Spürbares. Er traute sich am Sonntag nach dem Gebet nicht, die Heilung mal auszutesten, denn diese Bauchschmerzen sind heftig und andauernd. Am Montag tauchte die Freundin in der Gruppe zum Brunch mit einer Pizza auf. „Na, willste mal probieren?“. Er griff zu, zwei Stück und … keine Symptome - seit jetzt drei Jahren!


Hier noch n paar wichtige Anweisungen für die Healings Rooms:

1. Es geht nicht um „Performance“, sondern um Gottes Präsenz! Es geht um Identität. Jesus in dir heilt, nicht dein ausgeklügeltes oder lautes Gebet. Sei entspannt und lass IHN ran! Jeder kann das. Es entsteht keine Abhängigkeit von Personen.

2. Jeder, der Gebet sucht, verlässt den Raum gesegnet und zuversichtlich, nicht bedrückt, zweifelnd oder unsicher. Das bedeutet:

3. Niemandem wird fehlender Glaube vorgeworfen. Jesus hat niemandem Heilung verwehrt, weil ihm der Glaube nicht ausgereicht hat. Gott liebt bedingungslos.

4. Beim Heilungsgebet wird nicht in der Vergangenheit herumgebohrt: Ist da noch irgendwo eine Unvergebenheit? (wichtig in Seelsorge!) Vielleicht Freimaurerei oder ein Generationsfluch? Wir quälen Kranke nicht noch damit, dass sie in sich nach Schuld, Fehlern oder Fehlern von Großvätern suchen. Kranke sollen zuversichtlich auf Jesus und nicht frustriert in sich selbst sehen. Es gilt: Jesus hat uns von jedem Fluch befreit. Er ist dafür selbst zum Fluch geworden. (Gal 3,13-14). Reicht!

5. Wir feiern jeden Fortschritt und erwarten mehr. Aber: Wir versprechen nichts, was nur ER tun kann.


Ach kommt, einer geht noch: Chris Gore, der Leiter der Healing Rooms, erzählte von einem Besucher aus Südafrika, der nach Redding kam, um in den Healing Rooms für sich beten zu lassen. An der Hotelrezeption wird er gefragt, warum er eigentlich nach Redding gekommen sei. Er sagt, er will eine Kirche besuchen. Auf die Frage nach den Namen der Kirche nennt er die Bethel Church. Der Mann am Schalter reagiert so: „Ah, das ist die, wo die Leute geheilt werden.“ Darauf stellt sich der Besucher unwissend und fragt: „Wieso das?“ Die Antwort: „Ja, letzte Woche kam eine Frau im Rollstuhl. Als sie von der Kirche zurückkam, schob sie ihren Rollstuhl. Wir hatten mehrere solche Gäste hier.“ Inspirierend!

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