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Retreat Woodleaf – Joy!

Ein wichtiger Knoten- und Höhepunkt am Beginn des ersten BSSM-Jahres ist der zweitägige Retreat.


Ich hatte mir eine ernste Zeit der Stille und des Hörens auf Gott vorgestellt. Hier mal ein Eindruck:

Wir haben also Lehreinheiten zum Thema „Errettung bringt eine fröhliche Identität hervor“ (cooler Gedanke!) genossen. Die Zeiten waren sehr tief. Menschen haben offen von ihren Fehlern, Ängsten, Scham und ihren Sehnsüchten gesprochen und dann halt Freude ausgelebt. Seelentüren gehen auf, damit der König des Friedens und der Heilung einziehen kann. Dean Ras, mein RGP (Revival Group Pastor) beschreibt es so: „Wir wollen hier keine studierten Leiter hervorbringen, sondern gesunde Leiter! Sei kein Experte, sondern bleibe mit anderen Christen ein hungriger Lerner!

Von außen betrachtet ist das ziemlich fröhlich, laut und an manchen Stellen auch etwas irritierend verrückt. Leute lachen laut, bewegen sich komisch, liegen sogar mal am Boden und hüpfen einfach herum. Ist das christlich? Ist das erlaubt?

Vielleicht haben wir aus den Augen verloren, dass es in der Beziehung zu Gott nicht in erster Linie um Buße, Heiligkeit und Schuld geht. Die Beziehung zwischen Menschen und Gott kreist im Wesentlichen um Vertrauen und Freude. Diese Freude wurde im biblischen Kontext nicht mit unserem stillen seligen, nach innen gekehrten Lächeln zum Ausdruck gebracht: man jauchzte und jubelte, man tanzte bis es Leuten peinlich wurde (2 Samuel 6:14-22), man lärmte mit allen möglichen Instrumenten (Ps 98,4-6), Berge hüpften, Flüsse klatschen in die Hände, Hügel singen vor Freude. Freude muss nach etwas aussehen! Freude ist sichtbar und hörbar. Die zweite Frucht des Heiligen Geistes ist Freude (Gal 5,22), überhaupt geht es unglaublich viel um Freude, wenn es um die Beziehung zwischen Menschen und Gott geht.

Die Zeugnisse nach diesem Abend waren stark:

· Ein junges Ehepaar mit vier Kindern aus einer sehr traditionellen Gemeinderichtung hat wohl das erste Mal richtig laut in einem Gottesdienst gelacht und das als befreienden Durchbruch erlebt. Da fiel viel religiöse Last ab.

· Ein dreißigjähriger Finne war ein fröhlicher Junge, hatte aber in den schwierigen Phasen seiner Pubertät den Kontakt zu seinen Emotionen verloren. Wir hatten ihn sehr ernst – halt Finne – erlebt. Er hat das erste Mal wieder Freude empfunden und herzlich gelacht und getanzt.

· Eine Mutter von zwei Kindern ist sicher, dass Gott sie von ihren starken Depressionen befreit hat. Sie ist dem Vater der Freude begegnet.

· Ein Ehepaar hat viel Gegenwind erfahren, weil sie auf der Suche nach mehr von Gott waren. Diese fröhlichen Stunden haben große Entspannung und Sicherheit gebracht, dass Gott sie immer gesehen hat.

· Mone hat sich auch ausgeschüttet vor Lachen. Einen Grund gab es nicht, der das rechtfertigen könnte, aber sie war zu Hause bei Papa und es war sehr gut.

· Öhm ich, ich hab mich noch nie so alt gefühlt unter so vielen jungen Leute, aber ich habe es heftig genossen. Jesus verändert Menschen wirklich so liebevoll. Einfach gudd!


Das ist unsere Revivalgroup.


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