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Schulalltag an der BSSM

Heute berichte ich mal, wie so eine BSSM – Schulwoche aussieht.

Eigentlich besteht die Schulwoche nur aus vier Schultagen – eigentlich.

Zunächst sind da die Hauptveranstaltungen mit allen BSSM Firstyears. Dann Farelly unterrichtet quasi als Haustheologe biblische Grundaussagen, Textanalyse, Geschichte und Grundpfeiler lebendiger Kirchen. Echt beeindruckend sind die Grundpfeiler der Bethel – Church. Super spannend, wenn man Kirche auf Grundlagen baut wie z.B.:

· Alles dreht sich um die Gegenwart Gottes

· Errettung bringt eine fröhliche Identität hervor

· Gott spricht heute

· Das Königreich wächst

· Die Kultur von Ehre fördert die Kostbarkeit und den Einfluss starker Persönlichkeiten

Alle 14 Core Values findet man unter: https://www.bethel.com/core-values/

Die Vorlesungen der Hauptveranstaltungen sind um eine 45minütige Lobpreiszeit gruppiert. Auch wenn es heftig laut ist – Ohropax ahee – es sind unglaublich tiefe und fröhliche Zeiten in der Gegenwart Gottes.


Die Wochen sind oft um Themen gruppiert (Was ist das Königreich? Verändertes Denken nach Rom 12,1-2; Prophetie, das Übernatürliche, Heilung, Sexualität und Partnerschaft, starke Persönlichkeit), zu denen dann die Sprecher lehren. Denke oft an meine Schule: Lehrer sollten so begrüßt werden. Eine kurze Laudatio zur Einführung, dann stehender, tosender Applaus. Während der Lehre laute Zustimmung und Ermutigung, manchmal aus Begeisterung geworfene Schule und zum Abschluss noch einmal eine tosende Applausdusche. Absolute Highlights sind Kris Vallonton (sooo lustig und tief), Bill Johnson (logo), Danny Silk (Liebe passiert nicht, sie entscheidet), Ben Armstrong (Prophetie), Chris Gore (Heilung), Rich Smith (das Übernatürliche) – ach und viele andere. Leslie Crandal und Mark Brooks machen viel praktisch, was noch im Kopf sitzt.


Die knapp 1300 Studenten sind in Revival Groups zu ca. 70 Studenten unterteilt, die von einem Pastor (RGP) und Studenten des dritten Jahres geleitet werden. Wir treffen uns wöchentlich und trainieren Heilung, Vergebung, Hören auf Gott, Begegnung mit Gott, Freude – ach cool, tränenreich und laut. Sehr tief. Hier habe ich gelernt, dass Gott einfach nur unfassbar gut ist und mich einfach mag. Cool, er hat mich zuerst gewollt!


Die Revival Group ist in Small Groups von vier bis fünf Personen unterteilt, die sich montags treffen. Hier liegt alles auf dem Tisch – sich verletzbar zu machen ermöglicht eine tiefe persönliche Beziehung. Ich bin inmitten von Hammer -Männern aus Südafrika, Kanada und Frankreich. Wenn Leute über Fehler reden und dafür nicht Misstrauen, Verurteilung oder Häme ernten, knistert die Atmosphäre vor Wachstum und Stärke. Diese Kultur der Ehre und des Vertrauens in Gott ist stark.


Jeder Student wählt zusätzlich ein AMT, d.h. einen Wahlkurs eines Bereiches, den er vertiefen möchte. Wir haben zwei – hossa: Heilung bei Chuck Perry und Church leadership and planting. In jedem Trimester wird neu gewählt. Hier sind übrigens die Treasure Hunts – die evangelistischen Einstätze – angesiedelt. Hören verändert nicht – man muss tun. Ich liebe hier die Experimentalatmosphäre. „Komm, trau dir was und lass mal sehen, welche Abenteuer Gott für uns bereithält. Geht etwas schief, ändern wir es einfach. Lass uns zusammen das sichere Boot verlassen und Gottes Wunder sehen! Das „sichere Gewohnte“ ist ein Gefängnis aus Furcht und Zweifel.“


Außerdem belegt jeder Student einen City Service, in dem er in irgendeiner Weise der Stadt dient. So reinigen BSSM Studenten die schöne weiße Sundial Bridge, arbeiten mit Kindern in der Nachbarschaft, ermöglichen Treffen und Erholungsmöglichkeiten für bestimmte Personengruppen in Verantwortung oder gründen kleine Kirchenprojekte, wie wir das z.B. tun werden. Unserer westlichen Gesellsc Want to add a caption to this image? Click the Settings icon. haft fehlt es an Orientierung: Was ist gesunde Partnerschaft und Familie? Wem gebührt Ehre und Gehör und wem nicht? Wozu und was ist Freiheit? Niemand wird es hören, wenn es in Kirchen zornig oder liebevoll gepredigt wird. Wir sind das Salz der Erde und müssen halt in die Suppe.


Naja und dann steht es jedem frei, sich richtig auszutoben. Da es unser Sabbatjahr ist, wäre es töricht, nicht beherzt zuzugreifen. Wir haben heftig volle Wochen.

Mittwochabends haben wir Teachings in der Kirche, um mehr zu wachsen. Aaron hat Destiny Kids, wir „Dreaming with God“. Freitags nehmen wir am Englischunterricht teil und jahaaaaaaa wir sind zudem in den Healing Rooms aufgenommen, alle drei! Wir werden berichten. Hinzu kommen Meetings, Partys und Sonderveranstaltungen und natürlich ein bis zwei Gottesdienste. Heute gerade war "Donuts with Dady": prächtig! 7.15 Donut und Kaffee mit zahlreichen verschlafenen Menschen ;-)

Uuuund nicht zu vergessen: Hausaufgaben! Wir lesen ca. 2500 Seiten, schreiben Buchreporte und füllen Arbeitsblätter aus. Schüler sein ist echt n bissl anstrengend.


6.45 geht es aus den Federn, oft geht der Tag bis in die Nacht – halt n typisches Sabbtjahr 😊 Aber wir haben auch Zeit, die 30 Grad im November zu genießen – die ganze Woche!

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