Die Geschichte vom Adler 

Diese schöne afrikanische Parabel ist über einhundert Jahre alt:

Ein Bauer fand einst ein Adlerei. Er brachte es in seinen Hühnerstall und ließ es dort ausbrüten. Tatsächlich schlüpfte ein kleiner Adler, den der Bauer inmitten der Hühner aufwachsen ließ. Der Kleine lernte picken, den Boden nach Würmern absuchen, scharren und versuchte sich im Gackern. Er flatterte nie zu hoch, gehorchte dem mächtigen Hahn und lernte den Fuchs fürchten. Er war ein zufriedenes kleines Hühnchen, das sich auch im Gerangel um die wenigen Würmchen recht gut durchsetzen konnte.

Dass etwas mit ihm nicht "normal" war, konnte der kleine Adler bald erkennen: Er wuchs stärker, entwickelte größere Flügel und sah überhaupt ganz anders aus. Oft dachte er, diesem Fuchs muss man es doch mal zeigen! Und: Wieso gucke ich immer nur gekrümmt auf den Boden? Ist da oben nicht viel mehr? Gehöre ich nicht da hinaus in die Freiheit?

Versunken in seine Gedanken bemerkte er nicht, wie Panik unter seinen Mitgenossen ausbrach und sich Hahn und Hühner in Sicherheit brachten. Die Konturen eines riesigen Adlers zeichneten sich als Schatten auf dem durchscharrten Boden ab.

Majestätisch ließ sich der große Vogel nieder und öffnete dem Adlerhühnchen die Augen...

Wir haben auf dem Herzen, dass wir Christen die folgenden Fragen richtig beantworten können:

  1. Wer sind wir in Jesus wirklich? (Identität)

  2. Wozu sind wir als Jünger Jesu befähigt? (Berufung)

  3. Wie können wir unsere Berufung erfüllen! (Tun)

 

Diese schöne afrikanische Parabel ist über einhundert Jahre alt:

Ein Bauer fand einst ein Adlerei. Er brachte es in seinen Hühnerstall und ließ es dort ausbrüten. Tatsächlich schlüpfte ein kleiner Adler, den der Bauer inmitten der Hühner aufwachsen ließ. Der Kleine lernte picken, den Boden nach Würmern absuchen, scharren und versuchte sich im Gackern. Er flatterte nie zu hoch, gehorchte dem mächtigen Hahn und lernte den Fuchs fürchten. Er war ein zufriedenes kleines Hühnchen, das sich auch im Gerangel um die wenigen Würmchen recht gut durchsetzen konnte.

Dass etwas mit ihm nicht "normal" war, konnte der kleine Adler bald erkennen: Er wuchs stärker, entwickelte größere Flügel und sah überhaupt ganz anders aus. Oft dachte er, diesem Fuchs muss man es doch mal zeigen! Und: Wieso gucke ich immer nur gekrümmt auf den Boden? Ist da oben nicht viel mehr? Gehöre ich nicht dar hinaus in die Freiheit?

Versunken in seine Gedanken bemerkte er nicht, wie Panik unter seinen Mitgenossen ausbrach und sich Hahn und Hühner in Sicherheit brachten. Die Konturen eines riesigen Adlers zeichneten sich als Schatten auf dem durchscharrten Boden ab.

Majestätisch ließ sich der große Vogel nieder und öffnete dem Adlerhühnchen die Augen...

Wir haben auf dem Herzen, dass wir Christen die folgenden Fragen richtig beantworten können:

  1. Wer sind wir in Jesus wirklich? (Identität)

  2. Wozu sind wir als Jünger Jesu befähigt? (Berufung)

  3. Wie können wir unsere Berufung erfüllen! (Tun)

Unsere Geschichte

Mone und ich, Andi, lernten Jesus 1990 in einem Bibelkreis in Chemnitz kennen. Als Sahnehäubchen lernten wir auch einander kennen. Wir haben das unglaubliche Vorrecht, drei Kinder zu haben und über 25 Jahre verheiratet zu sein.

In unseren Ehering ließen wir 1993 nicht unsere Namen prägen, sondern „JESUS CHRISTUS“. Uns war klar, wir werden eine gute Ehe nur zu dritt führen können (Prediger 4,9-12). Jesus sollte unser Lebensmittelpunkt sein.

Über die Jahre haben wir an verschiedenen Orten auch verschiedene Kirchen und Gemeinden kennengelernt und wunderbare Menschen getroffen. Wir haben in Chemnitz und Leipzig die Treue und Zuverlässigkeit von Christen der Brüdergemeinden kennengelernt und unglaublich geniale Sommerlager gestalten dürfen. In Naumburg durften wir mit Tees in einer Heilsarmeegemeinde arbeiten und Ausbrüche von Kreativität bei Aktionen und Theaterstücken erleben. In Ahrensburg führten wir in einer FEG die Teensarbeit fort und durften in einer Baptistengemeinde eine sprühende Jugendgruppe gründen, bevor wir vor allem in der Pfadfinderei der Royal Rangers die Fülle des Lebens genießen durften. Hier nahmen wir 2009 den Schritt in eine Pfingstgemeinde in Hamburg, nachdem wir bereits vorher das Thema Heiliger Geist intensiv beackert hatten. Wir lieben die Gemeinde Gottes und haben auch das reiche Erbe der Katholischen oder Orthodoxen Kirchen wertschätzen gelernt. In den Katakomben Roms haben wir gespürt, was es für eine Würde ist in den Strom der unzähligen Jünger Jesus der Kirchengeschichte eintreten zu dürfen. Unter dem Petersdom, vor dem Grab des Fischers, gelang uns der „Sprung“ in die Zeit Jesu und in der Grabeskirche in Jerusalem rochen wir die Weisheit und Würde von 2000 Jahren Kirchengeschichte.

2016 begleiteten wir einen sehr guten Freund zur Konferenz von Bill Johnson, Heidi Baker, Che Ahn und dem Ehepaar Arnot in Oberhausen. Wir merkten hier, dass wir bisher zu kurz gesprungen sind und zu wenig verstanden hatten, was „Reich Gottes“ wirklich bedeutet. Wir hatten zu viel Engagement, zu viel Programm, zu wenig Liebe, zu wenig Frucht, kaum Übernatürliches zu verzeichnen. Wir merkten, da ist bedeutend mehr!

Vielleicht war das der Moment, wo das Ehepaar Huhn verstand, dass Gott uns in Wirklichkeit zu Adlern wiedergeboren hat und wir abheben sollten. 😊 Wir haben seither unzählige Bücher studiert, Videos gesehen und viele Sachen selbst ausprobiert. Monatliche Gebetsnächte gehörten dazu, ein kleines Buch, Outreaches, ein Weihnachtsmusical und viele andere Initiativen. Auf der Konferenz „Burning Hearts“ 2018 in Lüdenscheid kam dann der Impuls: Walther Heidenreich, Bill Johnson, Heidi Baker und auch Daniel Kolenda hatten vor allem eine Botschaft: "Wenn du mehr von Gott sehen willst, musst du aus dem Boot steigen! Verlass deine Komfortzone: Heilige sind unterwegs!"

Wir trafen die Entscheidung, dass wir es wagen wollen, gingen auf die Suche und erlebten erst einmal den Gang in die Wüste: Bei Andi wurde ein Tumor im Auge diagnostiziert, ganz grundsätzliche Fragen tauchten plötzlich auf. Da wir aber immer wieder gehört hatten, dass Gott für uns Neues habe und er uns dienen sehen wolle, schauten wir im Glauben nach vorn. Es ist etwas dran am „Tal des Todesschattens“ (Psalm 23) und der Adlermauser, in der ein lebensreifer Adler Federn, Schnabel und Krallen verliert, um in neuer Kraft weiterzuleben (Psalm 103,5). Das nahmen wir im Glauben: Gott öffnete auf unglaubliche Weise die Möglichkeit zu einem Sabbatjahr, das wir 2019/20 an der School of Supernatural Ministries in der Bethel-Church in Redding (Kalifornien) verbringen wollen. Also Kinder: mit Gott ist es schon spannend!

Also: wenn ihr sehen wollt, ob wir langsam durchdrehen oder was uns wirklich treibt, schaut in unseren Blog!

 
 

Thesen zur Kirche heute

Wir glauben und vertrauen, dass das Schrumpfen und Erschlaffen der Kirchen in Europa ein Ende haben wird und wir eine Erweckung sehen werden. Das ist biblisch, außerdem sehen das viele prophetisch begabte Christen. In dieser Erweckung werden viele Christen neues Feuer für Jesus empfinden, viele Menschen Gott kennen lernen und viele Kirchen und Gemeinden lebendig werden. Wir werden aber auch Widerstand und Negatives sehen. Es war immer so: Erhebt sich das Licht, wird auch die Finsternis stärker. 

Einige unserer Thesen zur Kirche der Erweckung:

  1. Der Heilige Geist w ird wieder als zentrale Person der Kirchengeschichte wahrgenommen und geehrt. Damit erfüllt sich ein Vermächtnis Jesu für seine Kirche. (Johannes 16,5-15; Apostelgeschichte 1,4-8)

  2. Christen erfüllen wieder den Missionsauftrag - alle Christen. Sie sprechen Menschen an, führen sie zu Jesus und erleben Gottes übernatürliche Bestätigung. (Markus 16,15-20)

  3. Das Reich Gottes ist übernatürlich. Christen erwarten Zeichen und Wunder, wie sie für Jesus normal waren (Johannes 14,12-14)

  4. Das Amt des Pastors findet wieder seine ursprüngliche Rolle im Kanon des fünffältigen Dienstes (Epheser 4,11-12). Der Pastor ist kein Lehrer, kein Entertainer oder kein Topmanager. Er ist Hirte der Jünger Jesu. Er freut sich über satte, gesunde und dienende Schafe. Er freut sich, wenn sie auf der Bühne stehen und ihre Frucht zeigen. Er ist nicht damit zufrieden, dass Christen sonntags Stühle wärmen. Zusammen mit Evangelisten, Propheten, Lehrern und Aposteln dienen Pastoren der Gemeinde und führen Christen in ihre volle Entfaltung. (Buchempfehlung: William Pentak, Kevin Leman: Das Hirtenprinzip. 2005)

  5. Der Predigtgottesdienst prägt eher Besucher, nicht Jünger. Die Predigt ist wichtig, sie ist aber nur ein Teil des Gottesdienstes. Im Gottesdienst müssen Menschen Gott begegnen und ihre Aufgabe als königliche Priester wahrnehmen können. Anbetung und Lobpreis sind also ebenso zentral. Gottesdienste sollten verschiedenen Geschwistern Raum zum Dienst geben. Er sollte auch Elemente wie Prophetie, Gebete, den Blick über den Tellerrand, Psalmlesungen und den Heilungsdienst umfassen (1.Korinther 14,26). Um auf Fels zu bauen, muss zu Aktivierung, zum Handeln eingeladen werden.

  6. Die Kirche der Erweckung ist vernetzt, neugierig, gesellschaftlich relevant und voller Leben. Pfingstler lernen von katholischen "Heiligen" (z.B. Franziskus), Landeskirchler ergänzen die Orgel mit Lobpreis und hören Gottes Stimme, Evangelikale staunen über die Geschichte der charismatischen Bewegung und lernen daraus. Im Gottesdienst sind regelmäßig verschiedene Dienste präsent, der Laden rockt und ist kein Kuschelclub vernetzter Familienbanden. (1.Korinther 12)

  7. Die Kirche der Erweckung überwindet die Ersatztheologie. Gott hat sein erwähltes Volk Israel nicht verworfen. Die Kirche ersetzt nicht Israel. Jesus ist der Messias der Juden zuerst und dann auch der Heiden. Die Erweckung geht mit der Errettung Israels einher. (Römer 9 - 11)

  

Warum diese Homepage?

Wir haben in Gesprächen mit Menschen gemerkt, dass man in 15 Minuten viele Dinge nur anreißen kann und man zu Hause tiefer gehen muss, um Jesus kennen zu lernen. Christsein bedeutet eine lebenslange Nachfolge, nicht nur das Sprechen eines Gebets.

Wir wollen gern Christen ermutigen, in ihrer Beziehung zu Gott und in ihrer Frucht zu wachsen. Hier bieten wir Hilfen an.

Viele Menschen sind heute digital unterwegs und suchen im Netz nach Antworten. Einen kleinen Beitrag wollen wir dazu leisten.

Wir sind selbst immer auf der Suche nach guten Andachten für unser Jugendlichen und Kids gewesen. Hier wollen wir auch ein paar Hilfen geben.

Und: Wir wollen von unserem Abenteuer im Sabbatjahr berichten und nicht einfach nur nen "nackten" Blog ins Netz schmeißen.